In " Gartenpforte ins Glück" bringt die Autorin uns wieder ins beschauliche Elsass.
Und wir treffen auch auf Bekannte aus der Vorgängerreihe. Allerdings ist die Geschichte einzeln lesbar und braucht keine Vorkenntnisse.
Mariannes Bücher sind die Einzigen, die ich bisher aus dem Elsass gelesen habe und ich mag dieses Setting sehr.
Es ist verträumt romantisch und innerhalb der Story gibt es auch so manche Info, was total interessant ist.
Im ersten Band der Glücksreihe geht es um Veronique, die mehr aus Zufall im Elsass landet. Nach einem vereitelten Suizidversuch und einer durchzechten Nacht, weiß sie, dass sie einen Neuanfang
braucht.
Da kommt es ihr gerade Recht, als sie Eva kennenlernt, die ihr eine Ferienwohnung auf dem Pferdehof ihres Bruder Fabien anbietet. Um Pferde macht sie lieber einen Bogen und auch Fabien ist nicht
besonders nett.
Doch der andere Bruder Luca, der die Gärtnerei nebenan betreibt, ist total nett und Veronique liebt Pflanzen und gärtnern.
So fängt sie an auszuhelfen und lebt sich ein.
Bei einer ihrer Erkundungstouren findet sie einen verlassenen Garten und schaut sich um. Es gefällt ihr so gut, dass sie immer wieder kommt und sogar anfängt ihn zu verschönern. Der Garten hat etwas
magisches und hier fühlt sie sich wohl und angekommen.
Wie gerne würde sie hier leben. Doch das Anwesen soll verkauft werden.
Als Veronique herausfindet, wem das Anwesen gehört, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch leider hat sie nicht die Mittel, das Haus zu kaufen.
Doch Veronique hat neue Freunde gefunden und auch mit grumpy Fabien versteht sie sich inzwischen sehr gut. Hier sprühen die Funken und gemeinsam haben sie eine Idee ihren wundervollen Garten zu
retten.
Eine ganz zauberhafte Geschichte mit toll ausgearbeiteten Charakteren mit viel Natur, neuen Freunden und einer ganz besonderen Krähe.
#2
Christina (Bloggerin Büchertanz)(Samstag, 22 November 2025 19:35)
Der Roman „Gartenpforte ins Glück“, der Auftakt zur „Glücksreihe Mauchen Chapelle“ von Marianne Carrera, entführt die Leser und Leserinnen in das malerische Elsass und verbindet gekonnt romantische
Leichtigkeit mit der emotionalen Tiefe der Trauerbewältigung und einer zusätzlichen Prise Spannung.
„Ich lebte im Jetzt, das war am einfachsten. Die Vergangenheit bereitete Schmerzen und das ungewisse Morgen Angst.
[Kapitel 6, Seite 116]
Nach einem gescheiterten Versuch, ihrem Leben in Freiburg ein Ende zu setzen, findet Véronique Unterschlupf auf einem Reiterhof im benachbarten Elsass, vermittelt durch die quirlige Eva Dupré. Das
Leben dort ist jedoch kompliziert: Der Bruder von Eva, der ruppige Fabien, begegnet ihr mit deutlicher Abneigung. Hilfe und Ablenkung findet Véronique im verwilderten Garten eines nahegelegenen
Anwesens, wo sie sich eine kleine Oase der Heilung schafft. Doch die Idylle ist bedroht, als der Verkauf des Anwesens droht.
Der Einstieg in Véroniques Welt war für mich zunächst etwas zögerlich. Ihre Geschichte und ihr immenser Verlust blieben anfangs undurchsichtig, was es mir ein wenig schwer machte, sofort eine tiefe
Verbindung aufzubauen. Doch dank der direkten Erzählperspektive aus Véroniques Sicht fand ich dann doch schnell Zugang zu ihrer Gefühlswelt. Ich litt mit ihr, freute mich über jeden kleinen Erfolg im
Garten und fieberte mit ihr mit. Véronique wuchs mir im Laufe des Romans sehr ans Herz.
Die Dynamik zwischen den Figuren hat mir unheimlich gut gefallen. Besonders das Zusammenspiel mit dem abweisenden Fabien und dem bodenständigen Luca bot viele Überraschungen und war durchweg
fesselnd.
Die Atmosphäre des Elsass ist der Autorin Marianne Carrera hervorragend gelungen. Der Schauplatz, der Reiterhof und insbesondere der verwilderte Garten, fühlte sich für mich absolut greif- und
fühlbar an. Obwohl das Elsass geografisch nah an Freiburg liegt, wirkte es im Roman wie eine andere Welt, die es Véronique ermöglichte, Abstand zu gewinnen und innerlich zu heilen. Der Ort ist ein
essenzieller Bestandteil ihrer Genesung.
Inhaltlich stehen die Themen Trauerbewältigung, Freundschaft und Familienzusammenhalt im Vordergrund. Alle drei Themen sind wunderbar herausgearbeitet, wobei die Trauerbewältigung die stärkste Rolle
spielt. Die emotionale Tiefe des Romans hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.
Obwohl das Buch 384 Seiten umfasst, habe ich es innerhalb von nur zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte hat eine unglaubliche Sogwirkung entwickelt und ich konnte und wollte das Buch kaum aus den
Händen legen und versank völlig in Véroniques Welt.
Danke für dieses absolut gelungene Leseerlebnis.
Fazit: „Gartenpforte ins Glück“ ist ein berührender Roman, der mich durch seine authentischen Charaktere, den malerischen Schauplatz und seine immense Sogwirkung überzeugt hat. Die Geschichte rund um
Véroniques Neuanfang ist in sich stimmig erzählt, bietet aber am Ende genug Spannung, um definitiv Lust auf den zweiten Band der Reihe zu machen. Sehr lesenswert!
#1
Kerstin Jakat(Dienstag, 25 Februar 2025 10:39)
Auch der neue Band der Serie „Mauchen-Chapelle“ hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und die handelnden Personen sind sehr sympathisch. Der Roman hat auch viele berührende
Momente, die ein Buch lesenswert machen.
Geschichten, wo Menschen irgendwas Neues aufbauen, finde ich interessant.
Stephi (Montag, 12 Januar 2026 19:58)
In " Gartenpforte ins Glück" bringt die Autorin uns wieder ins beschauliche Elsass.
Und wir treffen auch auf Bekannte aus der Vorgängerreihe. Allerdings ist die Geschichte einzeln lesbar und braucht keine Vorkenntnisse.
Mariannes Bücher sind die Einzigen, die ich bisher aus dem Elsass gelesen habe und ich mag dieses Setting sehr.
Es ist verträumt romantisch und innerhalb der Story gibt es auch so manche Info, was total interessant ist.
Im ersten Band der Glücksreihe geht es um Veronique, die mehr aus Zufall im Elsass landet. Nach einem vereitelten Suizidversuch und einer durchzechten Nacht, weiß sie, dass sie einen Neuanfang braucht.
Da kommt es ihr gerade Recht, als sie Eva kennenlernt, die ihr eine Ferienwohnung auf dem Pferdehof ihres Bruder Fabien anbietet. Um Pferde macht sie lieber einen Bogen und auch Fabien ist nicht besonders nett.
Doch der andere Bruder Luca, der die Gärtnerei nebenan betreibt, ist total nett und Veronique liebt Pflanzen und gärtnern.
So fängt sie an auszuhelfen und lebt sich ein.
Bei einer ihrer Erkundungstouren findet sie einen verlassenen Garten und schaut sich um. Es gefällt ihr so gut, dass sie immer wieder kommt und sogar anfängt ihn zu verschönern. Der Garten hat etwas magisches und hier fühlt sie sich wohl und angekommen.
Wie gerne würde sie hier leben. Doch das Anwesen soll verkauft werden.
Als Veronique herausfindet, wem das Anwesen gehört, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch leider hat sie nicht die Mittel, das Haus zu kaufen.
Doch Veronique hat neue Freunde gefunden und auch mit grumpy Fabien versteht sie sich inzwischen sehr gut. Hier sprühen die Funken und gemeinsam haben sie eine Idee ihren wundervollen Garten zu retten.
Eine ganz zauberhafte Geschichte mit toll ausgearbeiteten Charakteren mit viel Natur, neuen Freunden und einer ganz besonderen Krähe.
Christina (Bloggerin Büchertanz) (Samstag, 22 November 2025 19:35)
Der Roman „Gartenpforte ins Glück“, der Auftakt zur „Glücksreihe Mauchen Chapelle“ von Marianne Carrera, entführt die Leser und Leserinnen in das malerische Elsass und verbindet gekonnt romantische Leichtigkeit mit der emotionalen Tiefe der Trauerbewältigung und einer zusätzlichen Prise Spannung.
„Ich lebte im Jetzt, das war am einfachsten. Die Vergangenheit bereitete Schmerzen und das ungewisse Morgen Angst.
[Kapitel 6, Seite 116]
Nach einem gescheiterten Versuch, ihrem Leben in Freiburg ein Ende zu setzen, findet Véronique Unterschlupf auf einem Reiterhof im benachbarten Elsass, vermittelt durch die quirlige Eva Dupré. Das Leben dort ist jedoch kompliziert: Der Bruder von Eva, der ruppige Fabien, begegnet ihr mit deutlicher Abneigung. Hilfe und Ablenkung findet Véronique im verwilderten Garten eines nahegelegenen Anwesens, wo sie sich eine kleine Oase der Heilung schafft. Doch die Idylle ist bedroht, als der Verkauf des Anwesens droht.
Der Einstieg in Véroniques Welt war für mich zunächst etwas zögerlich. Ihre Geschichte und ihr immenser Verlust blieben anfangs undurchsichtig, was es mir ein wenig schwer machte, sofort eine tiefe Verbindung aufzubauen. Doch dank der direkten Erzählperspektive aus Véroniques Sicht fand ich dann doch schnell Zugang zu ihrer Gefühlswelt. Ich litt mit ihr, freute mich über jeden kleinen Erfolg im Garten und fieberte mit ihr mit. Véronique wuchs mir im Laufe des Romans sehr ans Herz.
Die Dynamik zwischen den Figuren hat mir unheimlich gut gefallen. Besonders das Zusammenspiel mit dem abweisenden Fabien und dem bodenständigen Luca bot viele Überraschungen und war durchweg fesselnd.
Die Atmosphäre des Elsass ist der Autorin Marianne Carrera hervorragend gelungen. Der Schauplatz, der Reiterhof und insbesondere der verwilderte Garten, fühlte sich für mich absolut greif- und fühlbar an. Obwohl das Elsass geografisch nah an Freiburg liegt, wirkte es im Roman wie eine andere Welt, die es Véronique ermöglichte, Abstand zu gewinnen und innerlich zu heilen. Der Ort ist ein essenzieller Bestandteil ihrer Genesung.
Inhaltlich stehen die Themen Trauerbewältigung, Freundschaft und Familienzusammenhalt im Vordergrund. Alle drei Themen sind wunderbar herausgearbeitet, wobei die Trauerbewältigung die stärkste Rolle spielt. Die emotionale Tiefe des Romans hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.
Obwohl das Buch 384 Seiten umfasst, habe ich es innerhalb von nur zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte hat eine unglaubliche Sogwirkung entwickelt und ich konnte und wollte das Buch kaum aus den Händen legen und versank völlig in Véroniques Welt.
Danke für dieses absolut gelungene Leseerlebnis.
Fazit: „Gartenpforte ins Glück“ ist ein berührender Roman, der mich durch seine authentischen Charaktere, den malerischen Schauplatz und seine immense Sogwirkung überzeugt hat. Die Geschichte rund um Véroniques Neuanfang ist in sich stimmig erzählt, bietet aber am Ende genug Spannung, um definitiv Lust auf den zweiten Band der Reihe zu machen. Sehr lesenswert!
Kerstin Jakat (Dienstag, 25 Februar 2025 10:39)
Auch der neue Band der Serie „Mauchen-Chapelle“ hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und die handelnden Personen sind sehr sympathisch. Der Roman hat auch viele berührende Momente, die ein Buch lesenswert machen.
Geschichten, wo Menschen irgendwas Neues aufbauen, finde ich interessant.